Was ist Platin?
Platin ist ein äußerst seltenes Edelmetall, das nur an wenigen Orten der Welt vorkommt. Es hat einen sehr hohen Schmelzpunkt von etwa 2000 Grad Celsius und ist schwer zu bearbeiten, aber auch sehr haltbar. Für 10 Gramm reines Platin benötigt man reiche 3 Tonnen Erz und die Reinigung dauert bis zu sechs Monate!
Was ist die Geschichte von Platin?
Vor 2.000 Jahren wurde es bereits von den Inkas in der präkolumbianischen Ära in Lateinamerika für Schmuck verwendet. Als viel später die Spanier kamen und begannen, nach Gold und Silber zu schürfen, wurde es als unerwünschtes Nebenprodukt beiseite gelegt. Die Menschen hielten es für unreifes Silber und nannten das Edelmetall abfällig "platino", was so viel wie Kleinsilber bedeutet. Damals konnten die Europäer Platin auch nicht schmelzen, weil es einen hohen Schmelzpunkt hat.
Im 18. Jahrhundert erregte das Edelmetall die Aufmerksamkeit der Metallurgen, aber erst Ende des 19. Jahrhunderts gelang es ihnen, das Metall für die Schmuckherstellung zu bearbeiten. Für die Schmuckherstellung wandte sich ein hochqualifizierter französischer Goldschmied, der für König Ludwig XVI. arbeitete, einmal dem Platin zu. Er nannte das Metall "Das einzige Metall, das für Könige geeignet ist".
Dass Platin königlich ist, damit hatte der Goldschmied sicher recht. Es ist das edelste Metall der Welt, weil es mit keinem Stoff reagiert. Für den Träger von Platinschmuck bedeutet das, dass jegliche allergische Reaktion ausgeschlossen ist.
Was sind die Unterschiede zu Weißgold?
Der Preis für Platin ist traditionell höher als der für Gold. Aufgrund seiner Knappheit und natürlich wegen seines günstigeren Preises wurde Weißgold als Ersatz dafür entwickelt. Platin ist von Natur aus „weiß” und kann daher in seiner reinen Form verwendet werden, während Weißgold eine Legierung aus Gold und anderen Nichtedelmetallen (heute hauptsächlich Palladium) ist, um das Gold weiß zu machen. Dies und die Tatsache, dass das spezifische Gewicht von Gold geringer ist als das von Platin, führte dazu, dass Weißgold früher billiger war. Im Laufe der Jahre haben Goldschmiede ihr Bestes getan, um Weißgold die kühle Farbe von Platin zu verleihen. Heutzutage wird oft sogar eine Schicht Rhodium auf das Weißgold-Schmuckstück aufgetragen, um ihm einen weißen Glanz zu verleihen, was wir bei Charlotte Vogel Juwelen bewusst nicht tun (lesen Sie hier, warum nicht).
Warum sollte man sich für dieses schöne Metall entscheiden?
Das Edelmetall ist nicht nur wunderschön weiß, sondern auch sehr widerstandsfähig. Es nutzt sich kaum ab und ist hypoallergen. Das Platin, das wir bei Charlotte Vogel Jewellery verwenden, ist zu 90 % rein mit einem Zusatz von 10 % reinem Gold. Sie tragen also ein sehr reines, exklusives und langlebiges Schmuckstück.

